Anders als viele andere Schützenfeste findet das Scheibenschießen in Wettrup traditionell im Winter statt und hebt sich dadurch deutlich von anderen Veranstaltungen in der Region ab.
Geschichte und Ursprung des Scheibenschießens
Der Ursprung des Wettruper Scheibenschießens reicht mehrere Jahrhunderte zurück. Historisch gesehen wurde das Fest im Winter gefeiert, da viele Dorfbewohner in den Sommermonaten außerhalb arbeiteten. Diese Tradition hat sich bis heute erhalten und macht das Scheibenschießen Wettrup zu einer kulturellen Besonderheit im Emsland.
Ablauf des Scheibenschießens in Wettrup
Der Festtag beginnt meist mit einem Gottesdienst, gefolgt von einem feierlichen Umzug durch das Dorf. Anschließend erfolgt der offizielle Start des Schießens mit den Eröffnungsschüssen des amtierenden Schützenkönigs.
Geschossen wird auf eine hölzerne Scheibe aus rund 40 Metern Entfernung. Ziel ist es, mit ruhiger Hand und Treffsicherheit die entscheidenden Treffer zu landen und am Ende des Tages den neuen Schützenkönig von Wettrup zu ermitteln.
Krönung des Schützenkönigs
Der Höhepunkt des Scheibenschießens ist die Proklamation des neuen Schützenkönigs. Nach einem spannenden Wettkampf wird der Gewinner gemeinsam mit seiner Königin gefeiert. Am Abend findet ein geselliges Fest mit Musik, Tanz und guter Stimmung statt – ein echtes Highlight für die gesamte Dorfgemeinschaft.
Warum das Scheibenschießen in Wettrup so einzigartig ist
Das Scheibenschießen Wettrup steht nicht nur für sportlichen Wettbewerb, sondern vor allem für Gemeinschaft, Tradition und Zusammenhalt. Generationenübergreifend wird das Brauchtum gepflegt und weitergegeben. Gerade diese Mischung aus Geschichte und lebendiger Dorfgemeinschaft macht das Fest zu einem besonderen Erlebnis für Besucher aus dem gesamten Emsland.
Fazit
Das Scheibenschießen in Wettrup ist mehr als ein Schützenfest – es ist ein lebendiges Stück regionaler Kultur. Wer Tradition, Gemeinschaft und ein außergewöhnliches Winter-Schützenfest erleben möchte, sollte sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen.
